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Mal was Neues?
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Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Zum Glück allein (Broschiert) Wie immer, ein stilistisch sauberes Werk, das einen Bogen von Höhepunkt zu Höhepunkt schlägt und man neugierig ist, weiterzulesen. Was diese "Lehrergeschichte", Affäre zwischen Fanny und den Gesellschaftskundelehrer betrifft, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das gut finde. Von Bredow scheint ja ein Faible dafür zu haben, bei "Ludvig" ist es auch ein Lehrer, mit dem sich die Protagonistin tröstet. Ohne diese "Lehreraffäre" wäre die Geschichte auf jeden Fall zu langweilig geworden, soviel hat dieser "Johan" nicht hergegeben, auch nicht in Kombi mit der "Saufereigeschichte" der Mutter. Trotzdem finde ich, es ist nicht ihre beste Geschichte. Von ihr, bei der man nur Geschichten auf höchstem Niveau gewohnt ist, erwartet man viel, spannt den Erwartungsbogen mit jedem Mal ein bisschen höher, zu hoch? Vielleicht sollte sie mal was Neues probieren, raus aus dem Schulmädchenmilieu. Irgendwann wiederholt sich auch zuviel (Bruderliebe: "Ludvig meine Liebe" und "Als ob nichts wäre" (Wenn sie sich nicht in Paul verliebt hätte, dann mit Sicherheit in ihren Bruder, es schwingt da so eine Erotik mit, wenn sie von ihrem Bruder erzählt).
Wenn man selber schreiben möchte: es bringt mehr ihre Bücher zu lesen, als so manches Lehrbuch übers Schreiben.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 7. Juni 2009 |